Ecstasy Wirkung - Herstellung - Dosierung - Rechtslage - gesundheitliche Auswirkungen - MDMA

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Ecstasy

Auf dem illegalen Markt wird Ecstasy in Pillenform oder in Kapseln angeboten. Die bekannteste Substanz, die als Ecstasy bezeichnet wird, ist MDMA. MDMA wird oft den Designerdrogen zugeordnet, obwohl es ursprünglich schon um 1912 von der deutschen Firma Merck patentiert wurde. MDMA fiel zufällig als Beiprodukt bei der Synthese von Hydrastinin, einer gefäßverengenden Substanz, an und wurde routinemäßig patentiert, aber nicht vermarktet.Ecstasy wird vollsynthetisch im illegalen Labor hergestellt. Es gibt unzählige Mischungen an Inhaltsstoffen in Form von Tabletten, Pillen oder Kapseln in allen Formen und Farben.


Die Wirkung ist im allgemeinen bewußtseinserweiternd, kommunikationsförderlich und leistungssteigernd, was Ecstasy unter anderem zur bevorzugten Droge der Technoszene macht (Dauertanzen, Partymarathons). Doch bereits bei einer Dosis ab 100 mg kommt es häufiger zu Halluzinationen, Übelkeit, Erbrechen, Angstzuständen und Kollaps (durch Erschöpfung, schlechten Wasserhaushalt). Eine große Gefahr birgt die Unkenntnis über die jeweilige Zusammensetzung der Pillen. Als Langzeitschäden werden außerdem Antriebslosigkeit, Depressionen, sexuelle Unlust und Appetitlosigkeit beschrieben.


Ecstasy

Synonyme:
Love-Drug, MDMA
Wirkung
Euphorisierung, verstärkte positive Wahrnehmung, beruhigende und beglückende Wirkung. Bei längerem Gebrauch depressive Nachphase. Gefühle von Kraftlosigkeit und Schwäche.
Auswirkung
Erweiterte Pupillen, verminderte sexuelle Leistungsfähigkeit, erhöhter Puls, erhöhter Blutdruck, Kiefersperre, manchmal Muskelkrämpfe, Übelkeit, Augenzittern und erhöhte Körpertemperatur.
Formen:
Tabletten, Pulver, Kristalle, Kapseln
Anwendung:
Schlucken
Inhaltsübersicht:
Begriff
Wirkung
Neurologische Störungen



Immer mehr Todesfälle nach Ecstasy.
Epidemiologische Studien und Frühwarnsysteme im Drogenbereich weisen auf einen exponentiellen Anstieg des Konsums der Modedroge Ecstasy hin. Parallel zu dieser Entwicklung häufen sich die Berichte über Todesfälle, schwere psychiatrische, neurologische und internistische Komplikationen, die auf den Gebrauch von Ecstasy zurückgeführt werden.

"Ecstasy" ist ein Sammelbegriff für verschiedene chemische Drogen.
"Ecstasy" ist ein Sammelbegriff für verschiedene Substanzen mit einem recht ähnlichen Wirkungsspektrum. Hierzu gehören als wichtigster Vertreter MDMA (Methylendioxymethamphetamin) sowie die Verbindungen MDEA (Methylendioxyethylamphetamin) und MDA (Methylendioxyamphetamin). Des weiteren fallen unter diesen Sammelbegriff Wirkstoffkombinationen, die unter Umständen zusätzlich noch Amphetamine oder Halluzinogene enthalten können.

Ecstasy ist eine Droge der Jugend.
Während der Konsum von betäubenden Drogen eher rückläufig ist, werden Ecstasy und andere aktivierende Drogen immer häufiger konsumiert. Die Konsumenten scheinen sich im wesentlichen auf die Gruppe der 15- bis 25jährigen zu beschränken.


Wirkung
Wirkung beginnt nach 20 bis 60 Minuten.
Ecstasy wird im weiteren Verlauf nach der häufigsten Substanz MDMA benannt. Bei MDMA handelt es sich um eine psychotrope (psychotrop bedeutet: "die Psyche anregend") Substanz, die sowohl eine amphetamin-typische Aktivierung als auch eine halluzinogene Wirkung hervorruft. Die psychotrope Wirkung von MDMA setzt nach etwa 20 bis 60 Minuten ein (75 bis 150 mg MDMA) und zeichnet sich durch eine plötzliche Stimmungsaufhellung und Euphorisierung aus. Der Höhepunkt der Euphorie wird ungefähr eine Stunde nach Wirkbeginn erreicht. Nach weiteren zwei Stunden klingen die psychotropen Wirkungen ab.

Hauptgefahr liegt in der Entwicklung schwerer psychischer Störungen.
Eine Hauptgefahr des Missbrauchs von Ecstasy liegt in den möglichen psychiatrischen Komplikationen und Folgewirkungen. In der Literatur werden Fälle von Verhaltensauffälligkeiten, Panik-, Derealisations- und Depersonalitätsstörungen, depressiven Syndromen, drogeninduzierten, paranoiden und atypischen Psychosen berichtet. Auch kann es nach dem Konsum von Ecstasy zu sogenannten "Flashbacks" (hauptsächlich visuelle Illusionen) kommen, die von ein paar Minuten bis zu mehreren Tagen dauern. Über die Häufigkeit solcher Komplikationen können in bezug auf die Gesamtheit aller Ecstasy-Konsumenten bisher keine Aussagen gemacht werden. Vermutlich spielen bestehende Prädispositionen für psychische Erkrankungen eine wichtige Rolle. So ist davon auszugehen, dass die Einnahme von Ecstasy die Funktion eines "Triggers" bei der Auslösung schwerer psychischer Störungen (beispielsweise psychotische Dekompensationen) hat. Ungeklärt bleibt aber, welche Bedeutung dem gleichzeitigen Missbrauch anderer Drogen beizumessen ist. Es gibt Hinweise darauf, dass die gleichzeitige Einnahme von Cannabis und Ecstasy das Risiko psychotischer Dekompensationen erhöht. Auffallend ist, dass nach einmaliger Einnahme von Ecstasy kaum über psychiatrische Komplikationen berichtet wird, diese treten überwiegend erst nach einer gehäuften Dosis von 40 bis 50 Tabletten auf. Mögliche Verunreinigungen der MDMA-Tabletten mit anderen Suchtstoffen spielen bei der Auslösung psychiatrischer Erkrankungen eher eine untergeordnete Rolle, da bei betroffenen Patienten häufig hochreines MDMA gefunden wurde.

Die Konsumenten selber nennen als angenehm erlebte Wirkungen folgende:
das Empfinden von Glücks- und Liebesgefühlen
das Gefühl der Entspannung
Gefühl der Nähe zu anderen Menschen
Ecstasy hat ebenfalls die stimulierenden Effekte der
Ursprungssubstanz Amphetamin: Die Konsumenten fühlen sich wach und aktiviert.
gesteigertes Körperempfinden
optische Wahrnehmungsveränderungen
Ecstasy erzeugt aber auch Wirkungen, die je nach Dosierung und Zusammensetzung der Pille unangenehm bis gefährlich sein können. Zu den häufigen, als unangenehm erlebten Wirkungen zählen: Schwindelgefühle, Übelkeit, Schweißausbrüche, erweiterte Pupillen, Kiefermahlen, Mundtrockenheit.

Zu den gefährlicheren Wirkungen gehören:
Herzrasen
Ansteigen der Körpertemperatur und Austrocknung
Depression
massive Angstzustände (Horror-Trip)
psychotische
Störungen
Nieren- und Leberversagen
Kreislaufkollaps, Tod
Studien haben ebenfalls gezeigt, dass Ecstasy eine schädigende Wirkung auf die Nervenzellen des Gehirns hat. Bei den Untersuchungsteilnehmern einer Hamburger Studie konnte mittels einer speziellen Untersuchungsmethode (PET) direkt nachgewiesen werden, dass die Anzahl serotonerger Nervenzellen bei Ecstasykonsumenten vermindert ist. Da das Ausmaß der Schädigung nicht in Abhängigkeit zu der Anzahl konsumierter Pillen steht, wurde geschlussfolgert, dass auch schon geringe Mengen Ecstasy das Gehirn schädigen können!

Bei dauerhaftem Konsum von Ecstasy geht man zudem das Risiko ein, eine psychische Abhängigkeit zu entwickeln.

In den als Ecstasy verkauften Pillen sind in der Regel verschiedene wirksame und unwirksame Substanzen enthalten. Im Jahr 2000 haben Analysen des deutschen Bundeskriminalamtes zwar gezeigt, dass in 92,7% aller beschlagnahmten Pillen nur eine psychoaktive Substanz - meist MDMA - enthalten war, die Wirkstoffmenge an MDMA schwankte allerdings stark. In den Pillen, die mehrere oder andere Substanzen als MDMA enthielten, fand man Amphetamine und halluzinogene Substanzen wie MDA, DOB oder 2C-T-7. Streckmittel war meistens Milchzucker. Strychnin oder andere ähnlich giftige Substanzen wurden zwar noch nie nachgewiesen, es werden aber ständig neue Pillen hergestellt, weshalb nie ganz auszuschließen ist, dass nicht auch giftige Stoffe enthalten sein können


Ecstasy als Konfliktbewältigung ungeeignet.
Einige Konsumenten benützen Ecstasy zur Bewältigung intrapsychischer Konflikte und anderer Lebensbelastungen. Diese Untergruppe, die Ecstasy auch regelmäßig und allein über die Woche hinweg verwendet, ist am stärksten von einer psychischen Abhängigkeitsentwicklung bedroht; nach heutigem Erkenntnisstand verursacht Ecstasy jedoch keine körperliche Abhängigkeit. Es ist allerdings zu bedenken, dass Ecstasy als "Einstiegsdroge" in eine schwerwiegende stoffgebundene Abhängigkeit dienen kann.

Untersuchungsbefunde sprechen für eine schnelle Toleranzentwicklung gegenüber MDMA; d.h. die positiven Effekte nehmen rasch zugunsten der negativen ab. Die Konsumenten wirken diesem Verlauf dadurch entgegen, indem sie drogenfreie Intervalle einlegen.


Neurologische Störungen
Zerebrale Krampfanfälle sind die häufigsten neurologischen Störungen.
Die am häufigsten beschriebenen neurologischen Störungen, die mit der Einnahme von Ecstasy in Zusammenhang gebracht werden, sind zerebrale Krampfanfälle. Weitaus seltener wird über Hirninfarkte, Hirnblutungen und Hornhautveränderungen am Auge berichtet. Das Auftreten dieser Komplikationen scheint in keiner Beziehung zur eingenommenen Ecstasy-Dosis zu stehen; dies spricht für eine die Bedeutung individueller Empfindlichkeiten der Konsumenten. MDMA ist eine Substanz, die direkt in den Neurotransmitter-Stoffwechsel eingreift. Im Tierversuch konnte gezeigt werden, dass MDMA zu einer Erhöhung des Botenstoffes Serotonin im synaptischen Spalt führt. Neben dem Serotonin- beeinflusst MDMA auch die Aktivität des Dopamin-Neurotransmitter Systems; dieses jedoch weit weniger stark als das serotonerge System.

Ecstasy führt zu irreparablen Schäden im System der Neurotransmitter.
Untersuchungen an Affen konnten belegen, dass die hochdosierte Verabreichung von MDMA zu einer irreversiblen Schädigung des serotonergen Neurotransmitter-Systems führt. Hierbei erwies sich die Hirnregion, die für Gedächtnisprozesse und die Entstehung von Angst bedeutsam ist, als am stärksten betroffen.

Ecstasy Pillen verschiedene Ecstasy Pillen Bunt Ecstasys Pillen grün

Die spürbaren unerwünschten Nebenwirkungen (eigentlich: Hauptwirkungen) nach Einnahme einer MDMA-Pille sind je nach Dosis und Inhaltsstoffen so zahlreich und verschieden, dass eine abschließende Auflistung hier weder möglich noch sinnvoll ist. Zudem sind diese Wirkungen auch abhängig von einer Vielzahl individueller Faktoren (Gewicht, Geschlecht, Gesundheitszustand, psychischer Zustand etc.). Zu den häufigsten* als unangenehm erlebten Wirkungen, vor allem in den ersten 60 Minuten eines Ecstasy-Trips, zählen:
Pupillenerweiterung, Beschleunigung des Herzschlags/Herzjagen, unwillkürliches Zähneknirschen/„Zähnemahlen“, Mundtrockenheit, Herzklopfen, Schweißausbrüche, Missempfindungen (z.B. Hautkribbeln, taubes Gefühl), Rückenschmerzen, Hitze- oder Kältewallungen, Schwindel oder Übelkeit mit Brechreiz, Angstgefühle, zuckende Augenbewegungen, Muskelversteifung, Blutdruckanstieg, Druckgefühl in der Brust, Kreislaufprobleme, Harndrang, Konzentrationsstörungen, Koordinationsstörungen, Gangunsicherheit, Erbrechen, Desorientierung usw.

Der ausklingende Ecstasy-Rausch wird teilweise von neuen Wirkungen begleitet. Beispielsweise: anhaltende Kieferklemme, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Konzentrationsstörungen, Blutdruckabfall, innere Unruhe, Muskelschmerzen, Erschöpfungs-zustände, Antriebslosigkeit, Gedächtnisstörungen, Depressionen, Schlaflosigkeit und so weiter. Das Spektrum dessen, was sein oder passieren kann, ist sehr breit und individuell bedingt. Generell muss man in den ersten 24 Stunden nach Ecstasy mit einem schweren „Psycho-Kater“ rechnen.

Trotz der genannten unangenehmen Wirkungen und Nach-wirkungen sprechen etwa 80% der Ecstasykonsumenten insgesamt von einem „positiven Rauscherlebnis“. Das überrascht nicht, da die meisten Menschen die akute Wirkung einer Rauschdroge grundsätzlich mehr „positiv“ als „negativ“ empfinden. Wäre dem nicht so, gäbe es kein Drogen- und kein Alkoholproblem.

Im Nebel der Meinungen und Vermutungen um die Schädlichkeit von Partydrogen bleiben fundamentale Tatsachen gewöhnlich auf der Strecke. Für ein Verständnis der grundlegenden Wirkungs-weise von Ecstasy-Stoffen ist es wichtig, sich über zumindest einige dieser Tatsachen im Klaren zu sein:
Alle Drogen und psychoaktiven Substanzen sind grundsätzlich nur eines: Gifte. MDMA und seine Verwandten sind Gifte. Wofür man sie auch sonst hält oder anderen gegenüber ausgibt, an dieser unabänderlichen Tatsache führt kein Weg vorbei.

Gifte sind Stoffe, die – dosisabhängig – in Lebewesen eine schädliche Wirkung auslösen. Man kann zwar fast jeden Stoff, selbst Äpfel oder Bananen, in einer Menge konsumieren, die letztlich giftig ist. Darum geht es aber ersichtlich nicht. Gifte sind Substanzen, die schon in sehr geringen Mengen schädliche Wirkungen auslösen. Oft sind es nur Bruchteile eines Gramms. Wenn ein Kleinkind täglich 100 Gramm Banane isst, wird nichts Nachteiliges passieren. Wenn es versehentlich 500 Milligramm MDMA schluckt, also ein halbes Gramm, wird es wahrscheinlich sterben. Bananen sind essbar, Ecstasy-Pillen sind giftig. Auch für Erwachsene.

Die giftig-schädliche Wirkung des MDMA ist nicht deshalb weniger schädlich, weil die Schädigung von einem „tollen Gefühl“ begleitet wird. Ob man sich mit oder ohne Grinsen im Gesicht körperlich und geistig ruiniert, spielt letztlich keine Rolle.

Die Schadenseinwirkung bestimmter psychoaktiver Substanzen kann – bei gesunden Erwachsenen, geringer Dosis und mäßigem Gebrauch – auch sehr schwach sein und vom Organismus relativ leicht kompensiert werden. Nur: In diese Kategorie fallen vielleicht der Frühstückskaffee, geringe Mengen Alkohol und der bestimmungsgemäße Gebrauch vieler (nicht aller) Medikamente. Partydrogen wie Ecstasy fallen aus einem einfachen Grund keinesfalls darunter: Das, was sich subjektiv als Rausch darstellt, ist medizinisch-objektiv nichts anderes als eine plötzliche Vergiftung. Rauschgifte, das sagt schon der Name, werden zum Zweck der Berauschung genommen. Und zwar ausschließlich. Sie führen deshalb bereits bei üblicher Dosis unausweichlich zu einer Vergiftung. Ohne diese Vergiftung gibt es umgekehrt auch keinen Rausch. Diese Zusammenhänge mögen unschön sein und sind auch wenig bekannt. Wahr sind sie trotzdem.
Die zahlreichen akuten „Nebenwirkungen“ nach der Einnahme von Ecstasy und ähnlichen Drogen mischen sich mit Reaktionen des Körpers auf diese Vergiftung. Alle betroffenen Organe stehen auf Alarmstufe Rot und arbeiten auf Hochtouren, um die Vergiftung aufzuarbeiten und wieder einen Normalzustand zu erreichen – was nicht immer gelingt. Und auf Dauer schon gar nicht.

Vergiftungen, noch dazu regelmäßige, verursachen natürlich Schäden. Es ist müßig, darüber auch noch zu streiten. „Psychoaktive Substanzen wirken, weil sie schädigen“, schreibt dann auch der Schweizer Autor Marc Rufer in seinem Buch Glückspillen. Viel kürzer kann man es nicht auf den Punkt bringen.

Fazit:
Lassen Sie sich in der Schädlichkeitsfrage kein „X“ für ein U vormachen! Die Normaldosis, der „normale“ Rausch, ist das Gift, nicht erst die Überdosis. Wer die „unschädliche“ Ecstasy-Pille propagiert oder „unschädliche Konsummuster“, wie selbst ernannte Experten das manchmal nennen, der weiß von vornherein nicht, wovon er spricht.

Wie bei jedem Gift können praktisch alle der als unangenehm erlebten akuten Wirkungen des MDMA auch in weit gefährlicheren Formen auftreten. Aus Herzklopfen werden dann Herzrhythmusstörungen, aus Ängstlichkeit massive Panik, aus Kreislaufschwierigkeiten ein körperlicher Zusammenbruch, aus Desorientierung ein Zwangsaufenthalt in der nächst gelegenen Psychiatrie. Es gibt zumindest drei wichtige Gründe, warum MDMA den Konsumenten jederzeit in extreme und gefährliche Situationen verwickeln kann – ganz unabhängig von Langzeitfolgen und tödlichen Zwischenfällen:
Die Toleranzentwicklung gegenüber MDMA ist hoch. Das heißt: Je häufiger es genommen wird, um so schneller reduziert sich die erhoffte Wirkung. Der Konsument ist natürlich versucht, dieses Phänomen mit einer höheren Dosis auszugleichen. Mit höherer Dosis steigen aber auch die unerwünschten Nebeneffekte und die schädlichen Wirkungen. Eine Dosissteigerung geht umgekehrt sehr bald mit einer weiteren Abnahme der gewünschten Wirkungen des MDMA einher, ein Umstand, den viele Konsumenten wiederum mit dem Konsum anderer Drogen zu kompensieren versuchen. Es entsteht ein Teufelskreis mit unkontrollierbaren Folgen.

MDMA schaltet die Warnsignale des Körpers und des Verstands ab. Diese Wirkung verbirgt sich gegenüber dem Konsumenten. Man nimmt Schmerzen, Erschöpfung, Durst, Hunger und Schlafbedürfnis nicht mehr oder nur eingeschränkt wahr. Man nimmt Gefahren und Bedrohungen nicht mehr wahr. Die Fähigkeit, vernünftige Entscheidungen zu treffen, ist erheblich herabgesetzt. Ecstasy bewirkt kein erweitertes Bewusstsein, auch wenn der Begriff „psychedelische Droge“ das suggerieren soll, sondern tatsächlich ein erheblich vermindertes Bewusstsein. Sobald die körperlichen Alarmanlagen abgestellt sind, kann der Raubbau am gesamten Organismus beginnen. Nur so wird „Durchtanzen“ überhaupt möglich. Amphetamine und Ecstasy verleihen also nicht etwa Energie, wie manche meinen, sondern nehmen sie weg. Und zwar auf eine Weise, die von der Natur aus gutem Grund nicht vorgesehen ist und erhebliche Probleme verursachen kann.

Dosis und Wirkung des MDMA verlaufen nicht in einem geradlinigen Verhältnis. Mit anderen Worten: Doppelte Dosis ist nicht gleich doppelte Wirkung, wie bei vielen anderen Drogen. Eine spanische Ecstasy-Forschungsgruppe (de la Torre, 2000) zeigte beispielsweise auf, dass die Verdreifachung einer wirksamen 50mg- Dosis MDMA zu einer Verzehnfachung (!) der Wirkstoffwerte im Blut führte. Sie kann genauso gut aber auch eine niedrigere oder höhere Konzentration erreichen.

Selbst ohne den Aspekt der Dosissteigerung ist Ecstasy dafür bekannt, dass mit zunehmender Dauer und Häufigkeit des Konsums die unerwünschten Wirkungen immer deutlicher in den Vordergrund treten. Über 40% Prozent derjenigen, die den Konsum von Ecstasy einstellen, taten das einer repräsentativen Umfrage zufolge (auch) deshalb, weil die Nebenwirkungen für sie unerträglich wurden.

„Die Zahl der Vorfälle, insbesondere an und nach Wochenenden, in denen Jugendliche aufgrund individueller medizinischer Komplikationen in psychiatrische und intensivmedizi-
nische Einrichtungen eingeliefert werden müssen, steigt stetig.“
Maack et al, „Ecstasy -
Die kriminalpolizeiliche Erkenntnislage“, 2001

 

MDMA ist, für sich gesehen, eine reine Substanz und keine Mischung. Du wirst es hauptsächlich in Pillenform antreffen, mit verschiedenen Aufdrucken (Halbmonde, Tauben Kronen ...) versehen. MDMA hat einen ausgeprägten, starken und eher bitteren Geschmack. Als "Ecstasy" wird häufig MDMA mit Beimengungen (Amphetamin, 2CB, MDEA, Koffein und vieles andere) angeboten - was in einer Pille genau drin ist, weißt Du vorher nie genau!

Gebrauch

Oral
Nimm eine möglichst kleine Dosis. Man kann die Pille auch teilen. Ein halbes E genügt für ErstgebraucherInnen meist, besonders für Frauen und kleine Personen
Wirkung (Reines MDMA)
Ecstasy verbindet zwei gegensätzliche Wirkungen miteinander: Anregung und Entspannung. Dazu kommt eine einfühlende Eigenschaft - man sagt, Ecstasy öffne das Herz.

Nach 20-60 Minuten setzt die Wirkung ein
Es beginnt mit einem schwachen Kribbeln
Der Mund wird trocken und Deine Pupillen erweitern sich
Es wirkt angstlösend und kontaktsteigernd
Hemmschwellen werden abgebaut
Gesteigertes Selbstvertrauen
Berührungen und Musik werden intensiver empfunden
MDMA wirkt nur schwach halluzinogen
Die Wirkung hält 4-8 Stunden an
Der "Kater" (Du fühlst Dich müde und depressiv) kann 2 Tage anhalten
Die Erfahrungen von KonsumentInnen reichen von einem Schlafbedürfnis bis zur Paranoia. Sie werden von Faktoren mitbestimmt, die "SET" und "SETTING" genannt werden: Darunter versteht man die Erwartung an die Wirkung der Droge / die Rauscherfahrung ("SET") und die Stimmung und Umgebung zum Zeitpunkt der Einnahme ("SETTING")
Mögliche Kurzzeitfolgen des Ecstasykonsums

Anstieg der Körpertemperatur
Nach stundenlangem Tanzen kann ein Hitzschlag durch den extremen Flüssigkeitsverlust die Folge sein, also genug Trinken, aber KEINEN Alkohol
Erhöhter Blutdruck, Herzjagen, Schweißausbrüche und Magenkrämpfe können entstehen
Kieferkrämpfe
Psychosen und chronische Depressionen können sich herausbilden
Bei Abklingen der Wirkung kann ein Ecstasykater einsetzen in Form von Depressionen, niedriger Frustrationstoleranz und Angst
Mögliche Folgen bei Dauerkonsum

Toleranzausbildung, d.h. der Rausch kann durch Dosissteigerung nicht mehr erlangt werden. Nach 4-12 Wochen Pause kann ein Rausch wieder voll erlebt werden, da der Körper diese Zeit zur Regeneration braucht
Bei häufigem Gebrauch können Abmagerung, Leber und Nierenschäden auftreten
Neurotoxizität (Nervenschädigungen) wird noch diskutiert
Psychosen und chronische Depressionen können sich herausbilden
Mögliche Langzeitschäden

Über Langzeitfolgen von regelmäßigen Ecstasy-Konsum ist bislang nur sehr wenig bekannt. Allzu häufiger und hochdosierter Konsum kann aber möglicherweise zu bleibenden Hirnschäden führen.
Im Tierexperiment wurden irreparable Gehirnschäden festgestellt- inwieweit diese Ergebnisse auf Menschen übertragbar sind, ist noch nicht eindeutig belegt
Psychische Abhängigkeit ist möglich
Vorsicht bei Überdosierung
Die Dosierung sollte 100mg nicht überschreiten. Eine zu hohe Dosis MDMA läßt allein den antriebssteigernden Effekt auftreten (Speedeffekt), ohne die ausgleichende wohltuende Wirkung zu empfinden. Bei einer extrem hohen Dosis erhöht sich die Gefahr von Vergiftungserscheinungen im Körper. Folgen sind z.B.: veränderter Blutdruck, extremer Temperaturanstieg und der Ausfall der Nierenfunktion.

Auftretende Symptome sind:
Herzklopfen, Muskelkrämpfe, Lähmungserscheinungen, Übelkeit, Erbrechen, Panik und Halluzinationen. Welche Ecstasydosis tödlich wirkt, ist bisher ungeklärt und hängt zudem vom Einzelfall ab.

Mischkonsum und Gegenanzeigen
Ecstasy wird häufig mit anderen Substanzen kombiniert.

Speed, Kokain und große Mengen Koffein (etwa in sog. "energy drinks" wie "Flying horse" oder "Red Bull") verursachen Streß, z.T. Panikreaktionen und das Gefühl des Aufgebrauchtseins.
In Kombination mit Alkohol führt Ecstasy schnell zu Selbstüberschätzung und Leichtsinn.
Die Wirkung von Ecstasy in Kombination mit LSD ist unkalkulierbar. Insbesondere psychische Probleme können hier schnell auftreten.
THC (Cannabis, Marihuana) kann die Ecstasywirkung dämpfen, aber auch entgegengesetzte Effekte haben. So reaktiviert Cannabis häufig wieder die Ecstasywirkung. Die Droge kann für das Runterkommen von E ("come down") jedoch auch im Einzelfall psychische Probleme zur Folge haben.
Auch bei emotionalem Druck, wenn Du Dich ängstlich, gestreßt oder beunruhigt fühlst, ist es nicht ratsam, die Droge einzunehmen.
Ecstasy vermindert Deine Fahrtüchtigkeit. Fahre weder Auto oder Fahrrad, noch nimm sonst aktiv am Straßenverkehr teil.
Safer-Use
Hinweise zu einem risikomindernden Umgang mit Ecstasy Ecstasy sollte keinesfalls konsumiert werden bei:

Herz-Kreislauf-Beschwerden, Herzrhythmus-Störungen
Leber- oder Nierenvorschädigungen
Asthma, Epilepsie, Diabetes, Bluthochdruck
Wenn eine Schwangerschaft vorliegt
Wenn Du Dich gerade schlecht fühlst
Benutze Ecstasy niemals als Stimmungsaufheller oder Problembeseitiger
Ecstasy ist eine Gelegenheitsdroge, nimm sie in großen Intervallen
Konsumiere Ecstasy nur in einer für Dich angenehmen Atmosphäre
Wenn Du nicht gleich eine Wirkung verspürst, nimm nicht gleich eine zweite Dosis. Warte mindestens 2 Stunden mit dem Nachlegen. Überdosierungen sind gefährlich.
Mischkonsum ist Mist, außerdem killt Speed die E-Wirkung
Wer Ecstasy konsumiert, sollte viel trinken, am besten Säfte und Mineralwasser
Wärmestau durch Kopfbedeckung beim Tanzen kann einen Hitzschlag verursachen
Sich zwischenzeitlich Ruhepausen gönnen
Sich an der frischen Luft abkühlen
Auf andere Drogen ganz verzichten
Aus der Ecstasyeinnahme in Verbindung mit exzessivem Partyleben kann eine starke Beeinflussung des weiblichen Organismus (z.B. der Periode) resultieren. Diese Tatsache sollte bei der Schwangerschaftsverhütung beachtet werden.
Beim Ecstasy-Kater nach dem Runterkommen helfen viel Vitamin C, eine heiße Dusche, frische Klamotten und ausreichend Schlaf.
Bei Ecsatykonsum: HÄNDE WEG VOM STEUER
MDMA untersteht dem Betäubungsmittelgesetz. Durch die illegale Produktion ist eine Qualitätskontrolle der angebotenen Tabletten so gut wie unmöglich. Es gibt immer wieder Pillen, die den Wirkstoff MDMA nicht enthalten, sondern diverse andere Stoffe (z.B. Ketamin, 2CB, MDEA, MDA).

Die Wirkung von Ecstasy:

Die Wirkung des Ecstasy beginnt nach etwa 20 - 60 Minuten und dauert 4 - 6 Stunden an.
In der Bundesrepublik werden meist MDMA- und MDE-Präparate eingenommen.
Erwünschte Wirkungen:
Die Amphetamin-Derivate wirken aufputschend und stimulierend/anregend. Sie vermitteln ein Gefühl verstärkter Energie, setzen das Schlafbedürfnis herab und wirken euphorisierend. Die User berichten über ein gesteigertes, offeneres Mitteilungsbedürfnis, eine größere Kommunikationsfähigkeit und ein gesteigertes Selbstbewußtsein. Dabei empfinden sie eine besondere Harmonie mit dem Gesprächspartner und große Zärtlichkeit ihm gegenüber. Ecstasy gilt als "heartopener“. Oftmals werden optische und akustische Halluzinationen erlebt, vor allem wenn die Amphetamin-Derviate mit anderen Wirkstoffen gemischt worden sind.

Unerwünschte Wirkungen:
Im Rahmen solcher Halluzinationen sind jedoch auch gravierende unerwünschte Wirkungen im Sinne von "horror-trips“, wie sie nach der Einnahme von LSD erlebt werden können, bekannt. Weitere negative Wirkungen sind Unruhe, Nervosität und Gereiztheit. Es wird über Einschlafstörungen, Kopfschmerzen, Psychosen und Übelkeit berichtet. Lang verdrängte unangenehme oder traumatische Erlebnisse können wieder ins Bewußtsein treten und zu bedrohlichen Ängsten oder schweren Depressionen führen. Es ist unter der Wirkung von Ecstasy eine erhöhte Neigung zum Selbstmord berichtet.
Es kann zur Ausprägung eines stereotypen Verhaltensmusters (setting) kommen.
Unter Ecstasy sind der Blutdruck erhöht und der Puls beschleunigt. In Folge der Flüssigkeits- und Elektrolytverluste kommt es zu einer zum Teil starken Erhöhung der Körpertemperatur.

Die Gefahren von Ecstasy:

akut - Ecstasy schaltet die Alarmwahrnehmung des Betroffenen aus !
Unter der Wirkung von Ecstasy werden die Alarmsymptome des Körpers nicht mehr wahrgenommen: Durst und Hunger, Schwindel, Unwohlsein, Erschöpfung oder Schmerzen (z.B. "Muskelkater“) werden nicht rechtzeitig bewußt, um einem lebensbedrohlichen Kollaps, einer Art „Hitzschlag“ des Körpers vorbeugen zu können. Dazu kommt es, wenn durch den extremen Flüssigkeitsverlust und die gesteigerten Abbauprodukte im Stoffwechsel (z.B. beim ekzessiven Tanzen) der Elytrolyt- und Flüssigkeitshaushalt entgleist. Die Körpertemperatur kann bis auf über 41°C ansteigen. Besonders gefährdet sind Ecstasy-User, die an Herzkrankheiten, asthmatischen Krankheiten, Epilepsien oder anderen Krankheiten leiden. Durch Abbauprodukte im Stoffwechsel (z.B. das Myoglobin, das bei starker körperlicher Anstrengung freigesetzt wird) kann die Funktion der Nieren und der Leber erheblich beeinträchtigt oder geschädigt werden, wobei es zum Leber- oder Nierenversagen kommen kann.
Bei gleichzeitigem Konsum mit Alkohol wird die Wirkung der Amphetamin-Derivate reduziert, die Nebenwirkungen nehmen jedoch stark zu.

Auch in Deutschland sind bereits einige akute tödliche Kollaps- und Erschöpfungszustände registriert.

Bislang sind akute Vergiftungen mit MDMA oder MDE eher selten, während sie bei der Anwendung von MDA, DOB und MBDB wesentlich häufiger beobachtet werden.

VORSICHT:
Bei einigen Houseparties ist es Mode geworden zum sogenannten "Chill-out“ Haschisch zu rauchen, um die Kreislauffunktion "wieder zu normalisieren“. Über die pharmakologischen Wechselwirkungen unterschiedlicher Drogen wie MDMA und Haschisch, Kokain oder Heroin liegen in der Praxis bislang wenig medizinische Erkenntnisse vor; theoretisch können sie jedoch ganz erheblich sein.

mittel- und langfristig - das sollte man heutzutage wissen !

Amphetamine und Amphetaminderivate wie Ecstasy machen psychisch abhängig. Sofern "reines“ Ecstasy verwendet wird, kommt es zu keiner physischen Abhängigkeit. Allerdings kann es bei Depressionen, Katerstimmung oder bei dem Gefühl ohne Ecstasy "nicht mehr gut drauf“ sein zu können, ein physisches Abhängigkeitsgefühl machen.

Bei dauerhafter, regelmäßiger Einnahme lassen die angestrebten bewußtseinerweiternden, aufputschenden und leistungsteigernden Effekte stark nach. Auch eine Dosissteigerung der Ecstasy-Einnahme bringt keinen kompensatorischen Erfolg, nur die Nebenwirkungen steigen rapide an! Die Toleranzentwicklung wird nur vermieden, wenn der Konsum zwischenzeitlich für mehrere Tage (am günstigsten 14 Tage) unterbrochen wird.

In reiner Form z.B. als MDMA wirkt Ecstasy nur leicht halluzinogen. Erlebt man jedoch starke akustische oder optische Halluzinationen, so ist die eingenommene Substanz entweder gar kein Ecstasy oder mit anderen Drogen wie dem LSD verpantscht (z.B. als Speed-LSD-Mixturen). Hier lauern extreme Gefahren! Das physische und psychische Abhängigkeitspotential wird unkalkulierbar!

Aus Anwendungsbeobachtungen an verschiedenen Tieren (Affe, Hund, Ratte, Maus) sind teilweise bleibende Schäden am zentralen Nervensystem (an den Serotonin-produzierenden Zellen) bekannt. Diese Schädigungen scheinen von der Dosis des eingenommenen Ecstasy-Präparats abhängig zu sein. Beim Affen sind unter der üblichen Dosis von 100 mg MDMA vorübergehende Störungen, aber ab 500 mg MDMA schon bleibende Schäden beschrieben.

Über die Wirkung von Ecstasy auf den Embryo oder den Feten ist wenig bekannt. Bei vermuteter oder bestehender Schwangerschaft sollte unbedingt auf die Einnahme von Ecstasy oder anderen Droge verzichtet werden, da ganz erhebliche Schädigungen des Kindes zu erwarten oder nicht auszuschließen sind.

Als Herbal Ecstasy bezeichnet man psychoaktive und meist aufputschende Drogen, welche auf Kräutern und Pflanzen basieren. Meist werden verschiedene Pflanzen im verarbeiteten oder unverarbeiteten Zustand gemischt, um gewisse Wirkungen zu erreichen. Aufgrund der verschiedensten Bestandteile von Herbal Ecstasy wird die Wirkung je nach Zusammensetzung unterschiedlich empfunden. Die Wirkung reicht von stimulierend, bei Mischungen mit Kolanuss, euphorisierend (Kava, Kalmus) bis hin zu schwerer Leistungssteigung. Wie zum Beispiel bei Ephedra als Bestandteil. Mitunter kann Mischkonsum von Epedra (Ephedrin) und Kolanuss (Koffein)zu Herzrasen führen (in einigen Fällen [Überdosierung] auch zum Tod). Manche Konsumenten bevorzugen aus ethischen und weltanschaulichen Gründen die Verwendung von biogenen Drogen gegenüber chemisch-synthetischen, aber auch gesundheitliche Gründe und die Möglichkeit zum Selbstanbau spielen eine Rolle.
Eine Aussage, ob Herbal Ecstasy legal oder illegal ist, ist schwer möglich, da manche Bestandteile dem BTMG unterliegen, andere nicht. Die Einordnung ins BTMG ist recht willkürlich.
Hauptbestandteile sind Kolanuss, Ginseng, Gotu-Kola, Guarana, Ephedra, Kalmus und Kava Kava.

Geschichte

Der idealerweise in Ecstasy ausschließlich verwendete Wirkstoff MDMA wurde 1912 von Anton Köllisch bei der Firma E. Merck in Darmstadt synthetisiert und zum Patent angemeldet. MDMA wurde aber nie als Medikament vermarktet, jedoch testeten die Streitkräfte der Vereinigten Staaten 1953 den Reinstoff vergeblich als „Psychokampfstoff“ und „Wahrheitsserum“. In den 80er Jahren beschäftigte sich der Biochemiker Alexander Shulgin dann mit den therapeutischen Verwendungsmöglichkeiten der Substanz.


Ecstasytabletten in unterschiedlichem Design
Ab Beginn der 1980er wurde die Droge allmählich als Genussmittel unter dem Namen Ecstasy entdeckt, als Clubdroge tauchte sie zunächst in den USA (Texas) auf und verbreitete sich dann auch in der schwulen Tanzszene. Zu dieser Zeit wurde die amerikanische Drug Enforcement Administration (DEA) auf MDMA aufmerksam. 1985 wurde Ecstasy in den USA und ein Jahr später durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) auch weltweit faktisch verboten, jedoch verhalf dies der Droge auch zu mehr Publizität und bereits 1988 wurde Ecstasy erstmals in Europa, im Rahmen der britischen Acid-House-Bewegung, populär und entwickelte sich schnell zur Droge der aufkommenden Ravekultur. Anfang der 1990er wurde die Droge dann bei Personen aller Gesellschaftsbereiche sichergestellt. Keine Droge hat sich je so schnell so weit verbreitet. Da sich das deutsche Betäubungsmittelgesetz im Wesentlichen auf chemische Inhaltsstoffe von Rauschmitteln bezieht, werden Abwandlungen der Wirkstoffe häufig gewerblich vermarktet. Sie gelten so lange als legal, bis eine Revision des Betäubungsmittelgesetzes stattgefunden hat. Dieses Phänomen sorgt wiederum dafür, dass jedes Jahr eine ganze Reihe neuer Substanzen in das Betäubungsmittelgesetz aufgenommen werden

1911
1911 - So erlebte er nicht einmal mehr die Schaffung des Wahrzeichens von Rolls-Royce im Jahr 1911. Über John Scott Montagu, einen Freund von Rolls und Johnson, bekam Royce Kontakt zu dem Künstler Charles Sykes. Der sollte eine Art Maskottchen gestalten, das die ... Mehr anzeigen
Von SPIEGEL ONLINE - Druckversion - 100 Jahre Rolls... - Verwandte Webseiten.
www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,druck-295382,00.html

1912
1912 - Die bekannteste Substanz, die als Ecstasy bezeichnet wird, ist MDMA. MDMA wird oft den Designerdrogen zugeordnet, obwohl es ursprünglich schon um 1912 von der deutschen Firma Merck patentiert wurde. MDMA fiel zufällig als Beiprodukt bei der Synthese von ... Mehr anzeigen
Von Drugcom: Alles über Ecstasy - Verwandte Webseiten.
www.drugcom.de/?uid=d995d75c2d4939da00af7e1c31ad8d91&id=ecstasy

1996
10. Juni 1996 - Spektakulärer Erfolg im Kampf gegen die Modedroge Ecstasy: In Kooperation mit Europol in Den Haag hat die deutsche Polizei einen internationalen Rauschgifthändlerring hochgehen lassen. Fahnder der Landeskriminalämter Brandenburg und NRW verhafteten nach einem Scheinaufkauf an der ...
Von DROGEN: Ecstasy per Computer: Internet-Dealer... - Verwandte Webseiten.
www.focus.de/magazin/archiv/drogen-ecstasy-per-computer-internet-dealer-verhaftet_aid_160335.html

2001
15. Okt. 2001 - Sie sorgen für den kurzen Kick im Hirn, lassen das Herz rasen und erlauben stundenlanges Tanzen. Doch die Wirkung der bunten Ecstasy-Pillen geht, so eine aktuelle Studie, weit über eine lange Nacht in der Disco hinaus. Die Partydroge Ecstasy hat offensichtlich nicht nur kurzfristige ...
Von Ecstasy zerstört das Gedächtnis - Verwandte Webseiten.
www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,162535,00.html

2002
21. Juni 2002 - Dem Bundeskriminalamt (BKA) ist ein großer Schlag gegen den Handel mit der "Party-Droge" Ecstasy gelungen. Wiwo/ap WIESBADEN. Wie das BKA am Freitag mitteilte, stellten Fahnder bereits am Dienstag vergangener Woche in Oberursel bei Frankfurt am Main 250 Kilogramm Ecstacy sicher. ...
Von BKA stellt eine Million Ecstasy-Tabletten sicher - Verwandte Webseiten.
www.handelsblatt.com/archiv/bka-stellt-eine-million-ecstasy-tabletten-sicher;540572

2004
21. Sept. 2004 - Unter dem Namen Ecstasy werden verschiedene Amphetamin-Derivate zusammengefasst. Eine der Abarten, MDMA, wurde schon 1914 als Appetithemmer entwickelt, kam aber nie auf den Markt. Der Herstellungspreis der Pillen liegt bei wenigen Cent. Im Vorjahr wurden in Österreich knapp 2500 ...
Von Ecstasy in Graz: Sieben-Millionen- Deal vereitelt - Verwandte Webseiten.
derstandard.at/standard.asp?id=1796772

2005
2. Sept. 2005 - Der hoch dosierte und anhaltende Konsum der Droge Ecstasy kann schwere Gesundheitsschäden hervorrufen. Eine neue Studie belegte vor allem Beeinträchtigungen des Gedächtnisses, Depressionen und Abhängigkeit. Nach einer in der Fachzeitschrift "Addiction" veröffentlichten Studie des ...
Von Ecstasy ist gesundheitsschädlich - Verwandte Webseiten.
www.stern.de/wissenschaft/gesund_leben/aktuell/:Droge-Ecstasy/545087.html

2007
26. Juni 2007 - Der Drogenmissbrauch ist zwar weltweit rückläufig. Aber der Opiumanbau in Afghanistan steigt dramatisch an. Das geht aus dem aktuellen UN-Drogenbericht hervor. Der Bericht zeigt auch, welche Drogen in den USA und Europa am beliebtesten sind. Im vergangenen Jahr haben sich laut dem ...
Von UN-Drogenbericht Amerikaner koksen, Europa... - Verwandte Webseiten.
www.stern.de/wissenschaft/mensch/:UN-Drogenbericht-Amerikaner-Europa-Ecstasy/591819.html

2008
8. Aug. 2008 - Von A(ltersvorsorge) bis Z(insen). Von AZ. Bei einem Schlag gegen einen internationalen Drogenring hat die australische Polizei eine Rekordmenge der Designer-Droge Ecstasy beschlagnahmt. Wie die Behörden mitteilten, entdeckte der Zoll bereits vor mehr als einem Jahr 4,4 Tonnen ...
Von 4,4 Tonnen Ecstasy-Tabletten - Schlag gegen... - Verwandte Webseiten.
www.n-tv.de/1006122.html

2009
13. Febr. 2009 - Die Partydroge Ecstasy ist in ihrer Langzeitwirkung weniger schädlich als Heroin oder Crack. Das hat eine Studie im Auftrag der britischen Regierung ergeben - trotzdem wollen die Briten die Strafen für den Besitz der Droge nicht senken: Ecstasy bleibt Heroin gleichgestellt. ...
Von Ecstasy weniger gefährlich als angenommen - Verwandte Webseiten.
www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,607365,00.html

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